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Frittieren im Topf: Anleitung mit praktischen Tipps und Tricks

DeLonghi FritteuseZum Frittieren ist eine Friteuse natürlich der beste Helfer. Doch nicht jeder Haushalt hat oder will eine Friteuse. Das heißt aber nicht, dass dann auf knusprig leckere Pommes Frites und andere Frittier-Klassiker verzichtet werden muss. Schließlich lassen sich auch Speisen im Topf frittieren. Wie das funktioniert und worauf Sie dabei achten sollten, verrät unser Ratgeber Frittieren im Topf.

Frittieren im Topf: Was wird benötigt?

fruehlingsrollen Sie wollen Pommes, Nuggets oder Donuts frittieren, haben aber keine Friteuse? Wem regelmäßig der Sinn nach frittiertem Essen steht, der ist zwar grundsätzlich besser beraten, sich eine Friteuse zu kaufen, doch alternativ kann auch ein Topf ausreichen. Der Topf zum Frittieren sollte natürlich ausreichend groß sein, so dass die Speisen im Topf zumindest vollständig bedeckt sind. Doch neben dem Topf benötigen Sie noch weitere Utensilien, die wir Ihnen im Folgenden aufgelistet haben:

  • Topf
  • Fett zum Frittieren (Öl oder Friteusenfett)
  • entsprechende Frittier-Gut (Pommes, Nuggets usw.)
  • Schaumkelle / Sieb
  • Grillzange
  • Rost
  • Küchenpapier
  • Zeitungspapier

Frittieren im Topf: So geht’s

Folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, wie Frittieren im Topf geht und worauf zu achten ist.

  • Der Topf für das Frittieren muss ausreichend groß sein und sollte – je nach Menge des Frittier-Guts – 2 bis 4 Liter Fett fassen. Auch sollte der Topf möglichst hoch sein, da beim Frittieren Fettspritzer entstehen, die ein großes Verbrennungsrisiko darstellen. Kinder sollten daher am besten nicht in der Nähe sein. Zudem empfiehlt es sich, wenn der Topf nach oben zunehmend breiter wird. Denn beim Frittieren kann es auch zum Aufschäumen kommen und das Öl entsprechend schnell überlaufen, falls nach oben zu wenig Platz ist. Alternativ zum Topf eignet sich auch ein Wok zum Frittieren.
  • Der benutzte Topf sollte maximal bis zu 1/3 mit Öl / Fett gefüllt werden. Wichtig ist, dass Öl / Fett das Frittier-Gut komplett bedeckt.
  • Verwenden Sie zum Frittieren nur Fett oder Öl, das ausdrücklich zum Frittieren geeignet ist. Friteusenfett gibt es im Handel kostengünstig zu kaufen.
  • Als nächstes wird das Fett im Topf erhitzt. Um die richtige Temperatur – die für das Frittieren wichtig ist – zu ermitteln, empfiehlt sich ein Fettthermometer. Die Temperatur lässt sich leicht ablesen. Tipp: Ist kein Fettthermometer zur Hand, hilft ein Schaschlik-Holzspieß oder Stiel vom Holzkochlöffel weiter. Diesen in das heiße Fett eintauchen und wenn es am Ende zur Blasenbildung kommt, hat das Fett genügend Hitze.

Achtung: Das Frittier-Gut sollte keinesfalls mit der Hand in den Topf gegeben werden. Zum einen gilt es allein schon die bloße Verbrennungsgefahr des heißen Fetts zum umgehen, zum anderen anderen beginnt das heiße Fett zu spritzen, wenn das Frittier-Gut zugegeben wird. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte zum Einlegen von Pommes ein Sieb bzw. für größere Lebensmittel wie Fleisch, Fisch etc. eine Grillzange verwendet werden. So landet das Frittier-Gut ohne Gefahr für den Koch im Topf und kann damit auch wieder herausgeholt werden. Bedenken Sie immer, dass heiße Fette und Öle extrem gefährliche Lebensmittel sind und entsprechend mit größter Vorsicht behandelt werden sollten.

  • Bedenken Sie zudem, dass sich bei Temperaturen jenseits der 120 Grad das gesundheitsschädliche Acrylamid bildet. Je dunkler das Frittier-Gut ist, desto größer ist der Anteil von Acrylamid. Daher raten wir Ihnen, die Lebensmittel gold-knusprig zu frittieren, aber nicht zu braun und schon gar nicht schwarz. Die Speisen nach dem Frittieren noch auf Küchenpapier legen, welches das Fett aufsaugt.
Zubereitungsort Temperaturen bei denen gesundheitsschädliches Acrylamid entstehen kann
Fritteuse mehr als 175 Grad
Umluftbackofen mehr als 190 Grad
normaler Backofen mehr als 200 Grad

Nach dem Frittieren können Sie die frittieren Speisen genießen, doch vorher sollten Sie einen Deckel auf den Topf legen. Lassen Sie das Fett im Topf erkälten und hart werden, so dass es sich einfach mit einem Löffel aus dem Topf herauskratzen lässt. Das alte Friteusenfett einfach in Zeitungspapier geben und anschließend über den Restmüll entsorgen.

Wichtiger Hinweis: Auf keinen Fall darf das heiße Fett oder Öl mit Wasser in Kontakt kommen! Dadurch entsteht ein unkontrollierter Fettbrand oder Explosion.

Vor- und Nachteile vom Frittieren im Topf

  • keine zusätzlichen Anschaffungskosten für eine Friteuse
  • einfache Umsetzung
  • Reinigung des Topfes nötig

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Kommentare und Erfahrungen

  1. grfl am 3. März 2018

    Danke für die Tipps. Der Rat das Fett im Restmüll zu entsorgen ist allerdings zu hinterfragen. Denn meistens gibt es Entsorgungsbetriebe, die diesen Energieträger einer sinnvolleren Verwertung zuführen, als es eine Deponie oder Verbrennungsanlage je sein können.

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