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Friteusenfett – wichtige Tipps für die Auswahl und Anwendung

FriteusenfettZum Frittieren benötigt man neben einer Friteuse natürlich auch Friteusenfett. Doch nicht nur im privaten Haushalt kommt Frittierfett zum Einsatz, sondern auch in Imbissen, Großbäckereien oder Kantinen wird es verwendet. Doch welches Friteusenfett ist überhaupt geeignet? Wann muss das Fett oder Öl gewechselt werden? Wie sollte man Friteusenfett entsorgen? Viele Fragen, auf die wir Ihnen die besten Antworten geben wollen. Zudem zeigen wir Ihnen in unserem Friteusenfett Test 2018 noch wertvolle und gute Tipps rund um das Thema Friteusenfett kaufen.

Friteusenfett Test 2018

Noch mehr Geschmack mit dem richtigen Friteusenfett

frittierfett(1) Frittieren ist einfach und geht schnell. Zudem sind frittierte Speisen wie Pommes Frites, Schnitzel, Fisch oder Krapfen sehr beliebt, da sie schön saftig und knusprig sind und dank ihrer goldgelben Färbung einfach nur gut und appetitlich aussehen. Zwar gibt es heutzutage Friteusen, die ohne Fett und Öl arbeiten, doch der Geschmack bei diesen so genannten Heißluft-Friteusen kann mit dem des klassischen Frittierens einfach nicht mithalten. Denn Fett ist einer der besten Geschmacksträger. Doch der Geschmack steht und fällt nicht zuletzt auch mit der Wahl des Friteusenfett. Wir werden Ihnen im Folgenden wichtige Fragen und Antworten liefern, so dass auch Sie genau wissen, worauf es ankommt, wenn Sie Friteusenfett kaufen wollen.

Welches Fett ist zum Frittieren geeignet?

Generell kann zwischen festen Frittierfetten und flüssigem Öl unterschieden werden, die führende Hersteller wie Biskin anbieten. Der Friteusenfett Test stellt festes Fett und Öl gegenüber:

  • Festes Fett zum Frittieren: Feste Fette wie Palmkern- oder Kokosfett zeichnen sich durch ihre hohe Hitzestabilität aus. Zu verdanken ist es dem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Diese sind jedoch für die Ernährung nicht unbedingt sehr gut, da sie den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben können. Besonders wohlschmeckend ist Butterschmalz, welches einen guten Kompromiss darstellt. Dieses Fett ist hoch erhitzbar und verfügt über viele gesättigte Fettsäuren. Dennoch ist die Zusammensetzung der Fettsäuren aus ernährungsphysiologisch Sicht günstiger als die vom Palmkern- oder Kokosfett.
  • Öl zum Frittieren: Rein aus gesundheitlichen und ernährungsphysiologisch Aspekten sind pflanzliche Öle den festen Fetten beim Frittieren vorzuziehen. Denn das Öl enthält in erster Linie einfach und mehrfach gesättigte Fettsäuren. Zudem ist die einfach ungesättigte Ölsäure ausreichend hitzestabil und oxidiert nicht so leicht wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus wirkt sich Ölsaure günstig auf den Cholesterinspiegel aus. Gute Lieferanten für Ölsäure ist Friteusenfett wie Oliven- oder Rapsöl. Sollten Sie sich am Eigengeschmack der kaltgepressten Öle stören, können Sie alternativ auf geschmacksneutrale raffinierte Öle für das Frittieren zurückgreifen. Diese sind außerdem auch günstiger. Ansonsten sind laut der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) auch noch native Öle für den Einsatz in der Friteuse geeignet. Außerdem bieten sich neben Raps- und Olivenöl auch grundsätzlich ölsäurereiches Sonnenblumenöl (zu erkennen an der Beschreibung high oleic) oder Erdnussöl zum Frittieren an.

Tipp! Wenn Sie Friteusenfett kaufen, achten Sie unbedingt darauf, dass es möglichst wenig ungesättigte Fettsäuren enthält!

Welches Fett ist zum Frittieren nicht geeignet?

Während es im Handel klassisches Friteusenfett zu kaufen gibt, gibt es aber auch Fette, die in der Friteuse nichts zu suchen zu haben. Dazu gehören Fette wie Butter, Leinenöl oder Distelöl. Denn diese sind im Vergleich zum Frittierfett nicht sehr hitzebeständig und es würde zur Bildung des gesundheitsschädlichen Stoffes Acrylaldehyd kommen. Das sollten Sie unbedingt vermeiden! Welches Fett / Öl zum Braten oder Frittieren geeignet ist, hängt außerdem auch von der Art und Menge des Frittier-Gutes sowie der Dauer des Frittierprozesses ab. Grundsätzlich gilt, dass das Fett in der Friteuse nicht die Grenze von 175 Grad Celsius überschreiten sollte. Bei dieser Temperatur lassen sich laut Test und Erfahrungsberichte die besten Frittierergebnisse erzielen.

Wann muss Friteusenfett gewechselt werden?

Die Frage, wann das Fett der Friteuse erneuert bzw. gewechselt werden muss, lässt sich wie folgt beantworten:

  • Zum einen hängt die Lebensdauer des Friteusenfett laut Test vom verwendeten Frittier-Gut ab. Hier sind es vor allem eiweißreiche Lebensmittel (z.B. Fisch oder Fleisch), die das Fett stärker belasten als beispielsweise Pommes Frites.
  • Erst nach mehreren Einsätzen in der Friteuse entwickeln sich im Fett oder Öl bestimmte Abbausubstanzen, die für die Entstehung des typischen Aromas verantwortlich sind. Doch irgendwann kommt es zu einer Verschlechterung dieser Beschaffenheit, die schlussendlich auch zum Verderb des Fett oder Öl führen können. Am besten, Sie merken sich folgende Faustregel: Friteusenfett sollte nach sechs- bis achtmaliger Verwendung in der Friteuse ausgewechselt werden. Dazu raten übrigens auch Hersteller wie Biskin.
  • Verbrauchtes Friteusenfett können Sie an einem stechenden, ranzigen und kratzigen Geruch oder schlimmsten Falle Geschmack erkennen. Auch wenn sich am Rande des Frittiertopfes harzhaltigen Ablagerungen bilden oder das Fett / Öl anfängt zu schäumen oder rauchen, sollte das Fett gewechselt werden.
  • Damit Sie eine optimale Qualität des Friteusenfetts und geschmacklich besonders gute Frittierergebnisse genießen können, sollte immer die gesamte Fettmenge ausgetauscht werden.

Friteusenfett entsorgen: Tipps und Vorschriften

Wohin mit dem alten Fett in der Friteuse? Diese Frage stellt sich jedem, der das alte gegen neues Fett tauschen will. Hier gibt es einige Tipps zu berücksichtigen.

  • Wenn Sie Friteusenfett entsorgen müssen / wollen, sollten Sie es keinesfalls in den Ausguss oder die Toilette geben. Denn das durch Hitze flüssig gewordene Fett bekommt beim Abkühlen wieder eine feste Konstanz. Die Folge ist, dass Rohre verstopfen können. Darüber hinaus stellen Fette und Öle eine unnötige Belastung für den Wasserkreislauf dar.
  • Altes Frittierfett kann dagegen mit dem Hausmüll entsorgt werden. Gut und empfehlenswert ist, wenn das noch flüssige Fett in ein geeignetes Gefäß umgefüllt wird.
  • Wollen Sie dagegen abgekühltes Friteusenfett entsorgen, rät der BUND, dieses in Pappe oder Zeitungspapier zu umhüllen und dann in den Hausmüll zu geben. Abgekühltes Friteusenöl kann dagegen in Flaschen zurückgegossen und so dem Hausmüll zugeführt werden. Praktisch sind hierfür Friteusen, die über einen Ölabflusssystem verfügen, wie man es beispielsweise bei DeLonghi Friteusen findet.
  • Alternativ können Sie auch Wertstoffhöfe der Gemeinden aufsuchen, um Brat- oder Friteusenfett entsorgen zu können. Hier stehen oftmals Fett- bzw. Speiseöl-Tonnen zur Verfügung. Hier aber nur das reine Fett / Öl einführen, keine Glasbehälter. Denn das alte Frittierfett wird als Rohstoff im chemisch-technischen Bereich wiederverwendet.

Frittierfett nach jedem Gebrauch filtern?

Rund um das Frittieren und Friteusenfett gibt es viele gute und wertvolle Tipps. Einer davon lautet auch, dass das Fett am besten nach jedem Einsatz gefiltert werden sollte. Warum? Wird nicht gefiltert, bleiben Lebensmittelrückstände im Fett zurück, wodurch der Verderb des Frittierfetts beschleunigt wird. Außerdem ist es einfach hygienischer. Genauso, wie die Reinigung der Friteuse nach jedem Gebrauch. Viele Friteusen haben heutzutage einen Fettfilter an Bord. Alternativ können Sie das Friteusenfett auch selber filtern, indem einfach ein Metallsieb mit Küchenpapier ausgelegt und das Fett durch das Sieb gegossen wird. Da das Friteusenfett auch bei Raumtemperatur verderben kann, sollte es nicht einfach in der Küche oder im Schrank stehen. Am besten in ein verschließbares Gefäß geben und das gebrauchte Frittierfett im Kühlschrank aufbewahren.

Tefal
Tristar Bartscher
Gründungsjahr 1956 unbekannt 1876
Besonderheiten
  • breites Produktangebot
  • führend im Bereich der Küchenartikel
  • Produkte im TV beworben
  • großes Sortiment
  • Deutsches Unternehmen
  • für Gastronomie gedacht

Vor- und Nachteile eines Frittierfetts

  • unentbehrlich für Friteusen
  • Geschmacksverstärker
  • regelmäßiges Wechseln notwendig

Günstig und bequem online shoppen

Damit das Frittieren auch in Zukunft viel Spaß macht und Sie sich auf leckere Pommes und Co. freuen dürfen, sollten Sie unsere Tipps rund zum Thema Friteusenfett beherzigen. Bedenken Sie auch, dass Frittierfett auch zum Braten sehr gut geeignet ist, so dass Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können. In unserem Online Shop, den wir in Zusammenarbeit mit führenden Händlern betreiben, steht Ihnen eine große Auswahl an Friteusenfett zur Verfügung, darunter auch beliebte Produkte von Biskin. Durchstöbern Sie nach Herzenslust und nehmen werfen dabei auch einen Blick in den einen oder anderen Test . Ihr favorisiertes Fett oder Öl können Sie ganz bequem und zum günstigen Preis online bestellen.

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