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Die besten Tipps & Tricks zum Frittieren: So schmeckt’s

Bestron Friteuse Es gibt haufenweise Lebensmittel, die Sie in Ihrer Friteuse zubereiten können. Der Klassiker schlechthin sind natürlich Pommes Frites, aber auch Fleisch, Fisch oder Gemüse werden durch das Bad im heißen Fett oder Öl zu einem echten Gaumenschmaus. Doch auch wenn Frittieren auf den ersten Blick einfach erscheint und keine hohen Kochkünste erfordert, können sich immer wieder kleine Fehler einschleichen, die dazu führen, dass aus der Köstlichkeit ein weniger schmackhaftes Essen wird. In unserem Ratgeber werden wir Ihnen die besten Tipps und Tricks zum Frittieren zeigen, so dass Sie mit Ihrer Friteuse nur leckere Speisen zubereiten.

Welche Vorteile bietet Frittieren überhaupt?

Schnitzel-pommesAuch wenn frittietre Speisen für die schlanke Figur nicht unbedingt förderlich sind, will keiner dauerhaft auf Schnitzel, Pommes und Co. verzichten. Denn der Geschmack von Frittiertem ist und bleibt einzigartig. Zu verdanken ist es den hohen Temperaturen vom Fett oder Öl in dem Frittierbehälter als auch der Panade. Denn so bleibt das Frittier-Gut außen schön kross und innen saftig zart. Auch das Aroma geht nicht verloren. Somit kann man den Frittiervorgang durchaus als eine schonende Zubereitungsart beschreiben, auch wenn es nicht unbedingt danach aussehen mag.

Tipps zum Panieren

Wenn Sie nicht immer nur Pommes, Frühlingsrollen oder Hähnchen Nuggets in der Friteuse zubereiten wollen, sondern auch beispielsweise mal selbstpaniertes Wiener Schnitzel genießen wollen, dann steht am Anfang das Panieren. Doch was ist dabei zu beachten?

  • Für Fleisch, Fischfilet oder Gemüse können Sie die klassische Panierung mit Mehl, Ei und Semmelbrösel wählen. Doch falls Sie ganze Fische wie Sardellen, Sprotten oder Sardinen in die Friteuse geben wollen, sind Paniermehl oder Weizenmehl (oder auch beides kombiniert) ausreichend.
  • Die Reihenfolge beim Panieren lautet: Das Frittier-Gut wird zuerst in Mehl, dann in Ei und abschließend in den Semmelbröseln gewendet – oder eben direkt im Paniermehl. Nach der Panierung sollten die Speisen sofort in das heiße Fett oder Öl gegeben werden.
Art des Lebensmittels Hinweise
Fleisch, Fischfilet oder Gemüse Panierung mit Mehl, Ei und Semmelbrösel
Fische wie Sardellen, Sprotten oder Sardinen Paniermehl oder Weizenmehl

Welche Öle und Fette sind fürs Frittieren geeignet?

  • Beim klassischen Frittieren werden im Normalfall mindestens 170 Grad erreicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie nur hitzebeständige Fette und Öle zum Frittieren verwenden, die auch solch hohen Temperaturen standhalten, ohne das eine Rauchentwicklungen entsteht.
  • Wenn es anfängt zu qualmen, beginnen Fette und Öle zu verseifen und es wird der Stoff Acrolein freigesetzt. Dieser sorgt nicht nur für einen stechenden Geruch, sondern ist darüber hinaus auch noch gesundheitsgefährdend. Achten Sie daher bei der Auswahl des Friteusenfetts immer auf den Rauchpunkt, der mindestens bei 200 Grad oder höher liegen sollte.
  • Verwenden Sie auch möglichst immer nur ein Fett, dass einen geringen Anteil an mehrfach ungesäuerten Fettsäuren hat. Denn die oxidieren beim Frittieren ziemlich schnell und bilden freie Radikale. Diese stehen wiederum in Verdacht, krebserregend zu sein.
  • Im Handel sind ideale Fette zum Frittieren auch unter der Bezeichnung Frittierfett erhältlich und werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Zum Frittieren sind außerdem Palmöl, Kokosöl oder Butterschmalz sehr gut geeignet. Auch raffiniertes Olivenöl können Sie ohne Bedenken verwenden. Doch der Eigengeschmack ist sehr intensiv, der sich längst nicht mit allen Speisen verträgt.

Lebensmittel vor Frittieren trocken tupfen

  • Merken Sie sich bitte folgende Frittier-Faustformel: Je trockener das Frittier-Gut in die Friteuse gelangt desto besser!
  • Das trifft sowohl auf frische Lebensmittel, bei denen sämtliche Flüssigkeiten und Wasserrückstände möglichst weit entfernt werden sollen, als auch auf gefrorene Lebensmittel zu. Letztere sollten nicht direkt aus dem Gefrierfach in das heiße Fett gegeben werden. Ratsamer ist es, wenn Pommes und Co. vor dem Frittieren angetaut und die feuchte Oberfläche trocken getupft wird.
  • Hintergrund: Wenn das Frittier-Gut feucht ist, wird sich in aller Regel die Kruste erst verzögert und dann auch noch ungleichmäßig bilden. Das wirkt sich nicht nur negativ auf den Geschmack aus, sondern zugleich können sich die Lebensmittel länger und stärker mit Fett vollsaugen.
  • Zudem besteht Verletzungsgefahr durch gefährliche Fettspritzer. Diese entstehen durch die Wasserreste an den Speisen, welche bei einer Fetttemperatur von 170 bis 180 Grad blitzschnell verdampfen bzw. förmlich explodieren. Solche Fettspritzer können nicht nur auf der Kleidung landen, sondern auch auf die Haut oder im schlimmsten Fall ins Auge.

Die beste /richtige Temperatur zum Frittieren

  • Die ideal Fetttemperatur für das meiste Gargut liegt bei ca. 180 Grad. Bei dieser Temperatur kann sich die Kruste schnell bilden und es wird nur wenig Fett oder Öl ins Innere eindringen.
  • Bei einer zu niedrigen Temperatur wird sich das Frittier-Gut dagegen stark mit Fett oder Öl vollsaugen, so dass das Essen fettig und schwer wird. Bei einer zu hohen Temperatur wird sich die Kruste vom Frittier-Gut dagegen zu schnell bilden und braun werden, während im Inneren die Speisen noch nicht richtig durchgebacken sind.
  • Um die richtige Temperatur vom Friteusenfett zu ermitteln, verfügen die meisten Friteusen über ein Thermostat mit Kontrollleuchte. Andernfalls können Sie aber auch ein Fettthermometer benutzen oder Sie geben ein wenig Mehl oder Brotkrumen in das Ölbad. Ist ein Zischen zu hören und werden das Mehl oder die Brotkrumen schnell braun, ist die richtige Temperatur erreicht. Ansonsten sollten Sie noch etwas warten oder die Temperatur wird erhöht.

Nicht zu viel auf einmal frittieren

Einer der häufigsten „Fehler“ beim Frittieren ist, dass Verbraucher viel zu viel Pommes und Co. auf einmal in den Friteusenkorb geben. Doch warum sollte man hier eher nach der Regel „Weniger ist Mehr“ verfahren?

  • Wird zu viel Frittier-Gut ins heiße Fett gegeben, senkt sich dessen Temperatur. Egal ob es sich nun um gefrorene oder frische Lebensmittel handelt.
  • Darüber hinaus werden die Speisen mit hoher Sicherheit miteinander verkleben und lassen sich nicht gut wenden. So kann sich auch gar keine gleichmäßig krosse Kruste bilden.
  • Frittieren Sie daher immer besser in kleinen Portionen. Fertiges Frittier-Gut können Sie eventuell im Backofen warm halten oder Sie nutzen eine größere Friteuse bzw. Doppelfriteuse oder zwei Friteusen.

Lebensmittel nach Frittieren abtropfen

Haben Pommes und Co. das Bad im heißen Öl hinter sich gebracht, sollten Sie das Frittier-Gut vor dem Servieren noch ordentlich abtropfen, um ein bisschen Fett abzubekommen. Hierfür können Sie ein paar Lagen Küchenpapier auslegen – z.B. in einer Schüssel, Teller oder Platte – und dann das Frittier-Gut darauf ausbreiten und leicht abtupfen.

Vor- und Nachteile des Frittierens

  • schonende Zubereitung möglich
  • schnell und unkompliziert
  • nicht alle Öle und Fette sind dazu geeignet

Erst Frittieren, dann würzen

  • Speisen sollten am besten erst nach dem Frittieren gewürzt werden. Das heißt im Umkehrschluss, dass das Frittier-Gut ungewürzt ins heiße Öl gegeben wird. Salz, Zucker und andere Gewürze sind für das Fett eine Belastung. Zum einen wird die Hitzestabilität durch die Gewürze negativ beeinflusst, zum anderen verdirbt das Fett durch die Gewürze schneller.
  • Daher sollten Sie auch nicht die fertig frittierten Speisen direkt im Friteusenkorb über der Friteuse würzen. Zudem ist ein Abschütteln der Lebensmittel über der Friteuse nicht ratsam, da sonst die gelösten Brösel direkt im Friteusenfett landen. Für panierte Speisen wie Wiener Schnitzel gilt dagegen, dass diese unmittelbar vor dem Ölbad gesalzen werden.
  • Wird das Frittier-Gut vor dem Frittieren gesalzen, tritt Wasser heraus und gelangt an die Oberfläche. Die Speisen werden so feucht und verursachen beim Eintauchen ins heiße Öl die bereits erwähnten gefährlichen Fettspritzer. Zudem verzögert sich die Bildung der gewünschten Kruste und darüber hinaus saugen sich die Lebensmittel unnötig stark mit Fett voll.

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