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Friteusen Öl – auf die richtige Wahl kommt es an

friteuse-oel Egal ob Pommes, Fleisch, Fisch oder Gemüse: In der Friteuse können Sie haufenweise Lebensmittel frittieren. Doch bei der Auswahl des Friteuse Öl oder Fett sollten Sie vorsichtig sein, sind doch längst nicht alle Öle zum Frittieren geeignet. Während beispielsweise natives Olivenöl zum Anmachen des Salates bestens geeignet ist, sollten Sie es in der Friteuse nicht verwenden. Denn das Olivenöl verliert als Frittierfett nicht nur seine Qualität, sondern auch seinen Geschmack. Zudem können sich angesichts der hohen Temperaturen unerwünschte und gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Denn für das richtige, professionelle Frittieren brauchen hitzestabile Fette oder Öle. Aber auch hier gibt es wieder einige Ausnahmen. In unserem Friteuse Öl Test werden wir Sie aufklären und zeigen, welche Öle in die Friteuse gehören und welche nicht.

Friteusen Öl Test 2018

Achten Sie auf den Rauchpunkt beim Friteuse Öl

bratoel Zum Frittieren – egal ob in der Friteuse, Topf oder Pfanne – werden hohe Temperaturen von 170 Grad und mehr benötigt. Diese werden auch in der Regel immer erreicht. Doch längst nicht jedes Öl ist für solche hohe Temperaturen gemacht. Wenn Sie eine Friteuse Öl kaufen, sollten Sie daher dringend auf den Rauchpunkt achten, der am besten jenseits der 200 Grad liegt. Denn solch hohe Temperaturen werden bzw. sollten beim Frittieren nicht erreicht werden, hier stellen 180 bis 190 Grad das Maximum dar. Wird dagegen ein Öl benutzt, dass der Hitze nicht standhalten kann, wird es zu einer Rauchbildung kommen. Hierbei bildet sich zudem der Stoff Acrolein (Acrylaldehyd), der einen stechenden Geruch verursacht und darüber hinaus auch noch gesundheitsschädigend ist. Bei einem Friteuse Öl mit einem Rauchpunkt von über 200 Grad sind Sie dagegen vor Acrolein sichert!

Auch auf die Fettsäuren kommt es beim Friteuse Öl an

Wie der Friteuse Öl Test bestätigt, spielen auch die Fettsäuren eine wichtige Rolle, bei der Suche nach dem besten und geeigneten Öl und Fett. Sicher werden auch Sie schon öfter davon gehört haben, dass besonders Öle und Fette mit einem hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren sehr gesund sind. Typische Vertreter sind beispielsweise die Omega-3 oder Omega-6 Fettsäuren. Dagegen gibt es auch keinen Einwand! Aber das gilt auch nur dann, wenn diese Öle nicht sehr stark erhitzt oder sogar zum Frittieren verwendet werden. Denn bei Hitze fangen die Fettsäuren schnell an zu oxidieren und wandeln sich in freie Radikale um. Diese Substanzen sind für den Körper schädlich und stehen im Ruf, krebserregend zu sein.

Daher sollten Sie ausschließlich Friteuse Öl oder Friteusenfett kaufen, das einen möglichst kleinen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren hat! Damit Sie für den Einkauf besser vorbereitet sind, werden wir Ihnen im Folgenden geeignete sowie ungeeignete Fett und Öle für die Friteuse kurz vorstellen.

Diese Öle sind zum Frittieren geeignet

  • Palmöl: Ein ideales Friteuse Öl, welches einen Rauchpunkt von rund 220 Grad und nur einen geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (ca. 8 Prozent) hat. Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Palmfrucht erzeugt, ist jedoch in der Anschaffung recht teuer.
  • Palmkernfett: Auch dieses Fett ist zum Frittieren sehr gut geeignet, da der Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren ebenfalls mit wenigen Prozentpunkten sehr gering ist und der Rauchpunkt bei 220 Grad liegt. Gewonnen wird das Palmkernfett aus den Kernen der Palmfrucht.
  • Kokosöl / Kokosfett: Auch wenn der Rauchpunkt – abhängig vom Produkt – bei 185 bis 205 Grad liegt, ist dieses Öl bzw. Fett dennoch zum Frittieren gut geeignet. Zu verdanken ist es der Geschmacksneutralität sowie dem mit 1 bis 2 Prozent sehr geringem Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Hergestellt wird dieses Friteuse Öl aus dem Fleisch der Kokosnuss.
  • Butterschmalz: Sie mögen einen buttrigen Geschmack? Dann ist Butterschmalz als Friteusenfett für Sie die beste Wahl. Der Rauchpunkt liegt jenseits der 200 Grad, während Butterschmalz nur rund 3 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren hat.
  • Olivenöl: Zum Frittieren ist Olivenöl ebenfalls sehr gut geeignet, aber verwenden Sie ausschließlich Olivenöl ohne den Zusatz „vergine“ oder „nativ“. Denn dieses Olivenöl ist ein so genanntes raffiniertes Olivenöl und hat mit über 200 Grad einen deutlich späteren Rauchpunkt als natives Olivenöl. Darüber hinaus ist der Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit unter 10 Prozent gering.

Diese Öle sind zum Frittieren nicht geeignet

Die Liste der Öle und Fette, die Sie dagegen besser nicht zum Frittieren benutzen ist dagegen schon etwas länger. Doch wer steht auf dem Friteuse Öl-Index?

  • Butter: Zwar enthält Butter nur wenige Prozent an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, doch der Rauchpunkt ist mit 175 Grad relativ niedrig und außerdem fängt die Butter bei höheren Temperaturen an zu spritzen und schäumen. Schließlich gehören auch Eiweißstoffe, Wasser und Milchzucker zu den Bestandteilen.
  • Natives Olivenöl (extra): Für die Friteuse ist dieses Öl nicht nur zu schade – da zu teuer – sondern auch aufgrund des niedrigen Rauchpunktes (zwischen 130 bis 180 Grad) nicht geeignet. Außerdem verliert natives Olivenöl bei höheren Temperaturen sein Aroma, wobei sich der prägnante Eigengeschmack auch noch störend auf das Frittier-Gut auswirkt. Vorteilhaft ist jedoch der geringe Anteil von der mehrfach ungesättigten Fettsäuren von rund 10 Prozent.
  • Sesamöl: Hat zwar mit 230 Grad einen ziemlich hohen Rauchpunkt, dafür aber auch einen sehr hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren von 40 Prozent. Wenn Sie dennoch Sesamöl zum Frittieren nutzen wollen, sollte es raffiniert sein.
  • Rapsöl: Während bei kaltgepressten Rapsöl der Rauchpunkt zwischen 130 bis 190 Grad liegt, kommt es bei raffiniertem Rapsöl erst bei deutlich über 200 Grad zu einer Rauchbildung. Doch was gegen die Verwendung von Rapsöl als Friteuse Öl spricht, ist der oftmals störende Eigengeschmack sowie der etwas zu hohe Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren von rund 30 Prozent.
  • Erdnussöl: Grundsätzlich spricht nichts gegen den Einsatz von raffiniertem Erdnussöl für die Friteuse, da weder der Rauchpunkt (ca. 230 Grad) noch das nicht mehr existierende und möglicherweise störende Erdnussaroma im Wege stehen. Dafür wirkt sich aber der ziemlich hohe Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren von 35 bis 45 Prozent negativ aus.
  • Sonnenblumenöl: In der raffinierten Form liegt der Rauchpunkt zwar deutlich über 200 Grad und es ist darüber hinaus auch geschmacksneutral. Dafür ist jedoch der Anteil mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit über 60 Prozent viel zu hoch.
  • Sojaöl: Zeichnet sich durch seine Geschmacksneutralität und späten Rauchpunkt von über 230 Grad aus, hat aber ebenfalls einen doch sehr hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren jenseits der 55 Prozent.
  • Distelöl, Kürbiskernöl, Leinöl, Wallnussöl: Diese Öle sind im Normalfall kaltgepresst im Handel erhältlich und haben allesamt einen niedrigen Rauchpunkt sowie einen sehr hohen Anteil der mehrfach ungesättigter Fettsäuren (Kürbiskernöl über 50 Prozent, Distelöl und Wallnussöl ca. 70 Prozent, Leinöl ca. 80 Prozent und mehr).
  • Arganöl: Ein sehr hochwertiges Öl, das allein schon wegen des hohen Preises zum Frittieren ungeeignet ist. Zudem ist das aus den Früchten des Arganbaum gewonnene Öl relativ selten und hat mit 35 Prozent einen zu hohen Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dafür ist der Rauchpunkt mit 250 Grad sehr hoch.
  • Margarine: Enthält Wasser und hat mit 170 Grad einen zu niedrigen Rauchpunkt für den Einsatz in der Friteuse. Abhängig von der Margarinesorte schwankt der Gehalt der mehrfach ungesättigten Fettsäuren meist zwischen 20 bis 40 Prozent.
  • Schweineschmalz: Hat zwar nur rund 10 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren, dafür ist es aber geschmacksintensiv und hat einen niedrigen Rauchpunkt von ca. 160 Grad.
Byodo
Biomond Hepp
Gründungsjahr 1985 2008 1863
Besonderheiten
  • Vertrieb von Naturkost
  • Traditionsmarke
  • Hersteller feinster Öle
  • Speiseöle sehr beliebt
  • Hersteller von Besteck
  • große Vielfalt im Shop

Vor- und Nachteile eines Öls

  • vielseitig einsetzbar
  • geschmackstragend
  • nicht jedes Fett darf genutzt werden

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Kommentare und Erfahrungen

  1. Stankt.Conrad am 28. März 2018

    Nein, die vorgeschlagenen Öle sind NICHT für eine Friteuse geeignet, warum macht man sowas?
    Text ist okay.

    Antworten

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