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Die ideale Fettmenge zum Frittieren bestimmen

TV Unser Original FritteuseIn vielen deutschen Haushalten kommt die Friteuse regelmäßig zum Einsatz. Kein Wunder, denn das Frittieren ist schnell, einfach und geht sicher von der Hand. Auch große Kochkünste werden für die Zubereitung von Pommes Frites und Co. nicht benötigt. Dennoch gibt es ein paar Aspekte, die man für das richtige Frittieren beachten sollte. So auch die Frage nach der richtigen, optimalen Fettmenge. Doch wie viel Fett muss eigentlich in die Friteuse? Unser Ratgeber zu diesem Thema liefert die Antwort.

Wie viel Fett muss in die Friteuse?

frittieren Das Fett spielt beim Frittieren eine wichtige Rolle. Entsprechend wichtig ist es auch, die richtige Fettmenge zu wählen. Wie viel Fett Sie verwenden sollten, hängt in erster Linie von der Größe der Friteuse (Fassungsvermögen) sowie der Menge des Frittier-Guts ab.

Doch es ist eigentlich gar nicht so schwierig, die optimale Fettmenge für die Friteuse zu wählen. Schließlich verfügen die meisten Modelle im Becken über zwei Markierungen. Die untere ist die Grenze für die minimale Fettmenge, die obere Grenze markiert die maximale Fettmenge. Natürlich können Sie diese Markierungen auch außer Acht lassen und unter- oder überschreiten, doch davon können wir an dieser Stelle nur abraten. Denn um ein einwandfreies Frittieren und Funktionieren der Friteuse zu gewährleisten, sollten diese Füllmengen eingehalten werden.

Frittieren: So wird die perfekte Fettmenge bestimmt

Um die richtige Menge an Frittierfett oder -öl zu wählen, sollten Sie sich eine simple Faustregel merken: Am besten sind die zu frittierenden Lebensmittel gerade noch vom Fett bedeckt! Eine exakte Liter-Angabe kann leider nicht ausgesprochen werden, da es auch immer stark von der Menge des Frittier-Guts abhängt.

Wird zu wenig Fett oder Öl beim Frittieren verwendet, dauert das Frittieren erstens länger und zweitens werden die Lebensmittel nicht richtig gegart. Wenn Sie dagegen zu viel Fett benutzen, wird das Fett stärker spritzen. Nicht nur aus hygienischer Sicht wenig empfehlenswert, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht. Schließlich sind herumfliegende Fettspritzer beim Auftreffen auf der Haut schmerzhaft und können Verbrennungen hervorrufen. Außerdem kann es dazu kommen, dass das Fett ausläuft und es zu Beschädigungen oder Verbrennungen an der Arbeitsplatte kommt.

Hier noch einmal die wichtigsten Tipps in der Übersicht, worauf Sie bei Fettmenge zum Frittieren achten sollten:

  • lesen und beachten Sie immer die Angaben und Gebrauchsanweisung des Herstellers
  • minimale Fettmenge sollte nicht unterschritten werden (Frittier-Gut kann sonst nicht richtig garen)
  • maximale Fettmange sollte nicht überschritten werden (Gefahr von Fettspritzern oder auslaufendem Fett)
  • die richtige Fettmenge: Frittier-Gut wird vom Fett gerade bedeckt
  • regelmäßig Fett und Öl filtern sowie erneuern / austauschen

Jeder, der eine Friteuse zu Hause hat, wird im Laufe der Zeit ganz automatisch durch Erfahrungswerte und auch Fingerspitzengefühl wissen, wie die optimale Fettmenge beim Frittieren zu wählen ist. Doch gerade wenn Sie ein neues Modell haben, sollten Sie unbedingt die beiliegende Gebrauchsanweisung gründlich und aufmerksam durchlesen. Hier werden Sie Informationen und Tipps für die optimale Fettmenge finden. Doch bei den Angaben handelt es sich immer auch nur um Richtlinien, die Sie also nicht als zwingend ansehen müssen. Die tatsächlich benötigte Fettmenge orientiert sich immer auch an die Art und Menge der Speise, die Sie in der Friteuse garen wollen.

Tipp! Doch keine Angst: Frittieren ist ein Kinderspiel, bei dem Sie eigentlich nicht viel falsch machen können!

Welches Fett zum Frittieren verwenden?

Art des Fettes/ Öls Hinweise
Pflanzenfett Bei der Frage nach dem besten Fett bzw. Öl zum Frittieren, raten Experten zu reinem Pflanzenfett, wie beispielsweise Erdnussfett oder Kokosfett. Die meisten im Handel erhältlichen Frittierfette bestehen auch aus diesem Pflanzenfett. Es ist immer ratsam, speziell für die Friteuse entwickeltes Fett zu benutzen.
Pflanzenöle Aber natürlich können Sie auch verschiedene Pflanzenöle wie beispielsweise Olivenöl oder Erdnussöl einsetzen, was vor allem im privaten Bereich für eine kurzzeitige Anwendung geeignet ist. Diese Öle haben einen niedrigeren Anteil an mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
Tierische Fette Tierische Fette (Rindertalg, Schweineschmalz, Nierenfett) sind dagegen zum Frittieren nicht empfehlenswert und sollten auch nicht eingesetzt werden.
hochungesättigte Pflanzenöle Aber auch hochungesättigte Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an den teilweise essentiellen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (z.B. Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl) sind zum Frittieren völlig ungeeignet. Denn diese Öle vertragen die hohen Temperaturen, die beim Frittieren auftreten, nicht und verderben viel zu schnell. Das wird sich an einem typisch ranzig-brenzligen Geschmack und Geruch bemerkbar machen.

Denken Sie an den Fettwechsel bei der Friteuse

Grundsätzlich sollten Sie bei der Nutzung Ihrer Friteuse darauf achten, dass das verwendete Fett / Öl auch in regelmäßigen Abständen ausgewechselt und erneuert wird. Beim Wechsel sollte immer das gesamte Öl ausgetauscht werden. Viele Nutzer ergänzen fehlendes Fett jedoch einfach durch die Zugabe von neuem Fett, was aber nicht ratsam ist und keine Qualitätssteigerung des Friteusenfett mit sich bringt. Denn mit der Zeit sammeln sich beim Frittieren Frittierreste und schädliche Rückstände auf dem Boden der Friteuse an. Diese tragen zur Verfärbung des Öls bei und beeinträchtigen den Geschmack.

Vor- und Nachteile des Wechselns des Friteusenfetts

  • mehr Geschmack der Speisen
  • weniger Geruchsbelästigung
  • längere Haltbarkeit
  • Zeitaufwand

Merkmale: Wann ist Friteusenfett schlecht?

Hier noch wichtige Tipps, woran Sie erkennen können, dass das Fett in der Friteuse schlecht bzw. verdorben ist:

  • das Friteusenfett zeigt eine deutliche Braunfärbung
  • es kommt bei einer Temperatur bei 180 Grad zu einer merklichen Rauchentwicklung
  • Auftreten eines bitteren, kratzenden Geschmacks und unangenehmer Geruchsbildung des Fettes und der frittierten Lebensmittel
  • die Zähigkeit des heißen Fetts nimmt zu; zu erkennen am fadenziehenden Abtropfen

Um die Lebensdauer des Öl oder Fett zu verlängern, sollte dieses regelmäßig gefiltert werden. Zudem empfiehlt sich ein einfacher Trick. Und zwar sollten die zu frittierenden Lebensmittel niemals direkt aus der Verpackung in die Friteuse gegeben werden, sondern im Vorfeld abgesiebt werden. Auf diese Weise werden eventuelle Eisreste oder vorhandene Verunreinigungen entfernt und das Fett bleibt länger sauber.

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